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Ein Hund ist kein Spielzeug sondern ein denkendes und fühlendes Lebewesen 

Wir müssen verstehen lernen, daß Tiere ein ebenso ausgeprägtes Gefühlsleben besitzen wie wir selbst auch. Hier gilt grundsätzlich der Spruch: "Was du nicht willst das man dir tu, das füg' auch keinem Andern zu!!

Leider ist diese Einstellung aus der Mode gekommen, anders kann ich mir die Grausamkeiten die Lebewesen physisch und psychisch angetan werden, nicht erklären. Latente psychische Gewalt scheint in der heutigen Zeit das probate Mittel der Wahl zu sein, um Durchsetzungsvermögen und Stärke zu demonstrieren. Nur der Starke gewinnt ist das Motto und wenn zur Umsetzung irgendwelcher Wahnvorstellungen andere über "die Klinge springen"  ist das egal, hauptsache das eigene Image und die damit verbundene Geltungssucht, Kontrollsucht oder welche Sucht auch immer, wird dadurch befriedigt. Leider sind sich viele Menschen ihrer Zwänge und Süchte nicht bewußt und reagiert man nicht oder ablehnend auf solches Verhalten, entfacht man oftmals einen Vulkan.

Wir sollten uns darüber im klaren sein:

Gewalt erzeugt Gegengewalt!

Kein Lebewesen wird grundsätzlich bösartig geboren sondern entwickelt sich, durch unterschiedliche Erlebnisse, zum "Produkt" seiner Umwelt! Als einzige Ausnahme sehe ich hier krankhafte Veränderung im Gehirnbereich, also unserer Schaltzentrale, an.

Körperliche Gewalt ist sichtbar. Wesentlich schwerer ist es, psychische Gewalt aufzudecken, zumal die Opfer oftmals der Meinung sind verdient zu haben was sie erfahren und sich damit selbst zum Täter stempeln, ihre letzen Kräfte mobilisieren, um ihren Peiniger gnädig zu stimmen, es ihm doch noch irgendwie recht zu machen, wenigstens ein Lächern oder ein Wort der Anerkennung zu bekommen. Auch das trifft auf Mensch und Hund gleichermaßen zu. Je länger beide (Mensch oder Tier) in der "Opferrolle" verharren, schreitet der psychische und auch physische Verfall, unaufhörlich, bis zur Selbstaufgabe, voran. In dem Moment, in dem das Opfer versucht sich dem Einfluß seines Peinigers zu entziehen und ihm die entsprechenden Signale hierfür sendet, muß von Seiten des Peinigers vielleicht auch mit körperlicher Gewalt gerechnet werden - hier schließt sich der Kreis, d.h.: Gewalt erzeugt Gegengewalt!

Für mich bedeutet das:

Wir brauchen keine Hundeverordnung, ein Haltereignungstest wäre angebrachter. 

B. Schollbach
b.schollbach@angsthunde.de