Home
Das Rudel
Nachdenkliches
Wahrnehmungen
Angsthund - was tun
Sicherheit
Technische Hilfen
Beispiele
Allgemeine Infos
Hundekauf Welpe
Gästebuch
Kontakt-Formular
Links

Einleitung

Für alle die einen Hund bei sich aufnehmen:

Hunde sind Fluchttiere !! 

Ein Angsthund und mögen Sie es auch noch so gut mit ihm meinen, wird über Wochen, manchmal sogar über Monate versuchen ihnen zu entwischen. Einen solchen Hund zu übernehmen erfordert von seiner Familie Disziplin, eine gute Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen. Zwingend notwendige Sicherheitsmaßnahmen sind oft über viele Monate akribisch genau einzuhalten! 

Sicherheit

Wo soll man hier einen Hund suchen?

Sollte es ein Angsthund schaffen Ihnen wegzulaufen, vielleicht noch in einem ihm fremden Gelände, sind die Chancen ihn lebend wieder zu finden sehr gering. Von daher sind die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen lebenswichtig !!

Im normalen Sprachgebrauch werden damit Hunde beschrieben, die sich in ihrer Angst verkriechen und so ziemlich mit nichts in unserem Leben zurecht kommen.

Zuhause verkriechen Sie sich in jeder dunklen Ecke, die ihnen irgendwie Sicherheit zu bieten scheint. Es kann sein, dass sie in ihrer Angst schnappen oder sogar beißen (deshalb ist der Hund aber nicht bissig – er hat nur Panik und weiß sich keinen anderen Rat mehr). Ich habe schon erlebt, dass ein solcher Hund tagelang versuchte durch meine geschlossenen Fenster nach draußen zu springen – natürlich nur nachts, wenn er sich im Schutz der Dunkelheit unter seinem Schrank wegtraute.

Solche Hunde gehören in die Hand erfahrener Menschen/Pflegestellen, ehe man an eine Vermittlung auch nur denken kann. 

Die Gründe für ein solches Verhalten sind unterschiedlicher Natur: 

1. Der Hund ist in seiner Sozialisierungsphase nicht mit Menschen in Kontakt gekommen.

2. Der Hund ist in seiner Sozialisierungsphase nicht mit Menschen in Kontakt gekommen und sein Rudel oder seine Mutter wurden zusätzlich von Menschen gejagt und gepeinigt.

3. Der Hund hat zwar in der Umgebung von Menschen gelebt, wurde aber nicht entsprechend auf sie geprägt.

4. Der Hunde ist Menschen gewöhnt, wurde aber misshandelt. 

Es gibt kein Patentrezept wie man einem solchen Hund "über den Berg" helfen kann, da jedes Schicksal anders verlaufen und jeder Hund ein individuelles Lebewesen ist. Ich kann auf dieser HP nur versuchen, kleine Hilfestellungen zu geben damit nicht das schlimmste passiert: der Hund kann flüchten, ehe man ihm helfen konnte. 

B. Schollbach
b.schollbach@angsthunde.de